Leseproben

"Graues Land" - Trilogie

Die Legende von Arc´s Hill

Weitere Romane, Novellen und Serien.

Buch 2: "Das Grab des Teufels"

Zwanzig Jahre sind vergangen, seit sich etwas in Arc´s Hill ereignet hatte, das mit wissenschaftlichen und rationalen Erklärungen nicht wiedergegeben werden konnte.
Der regionalen Presse in der Gegend von Durham, der letzten Bastion von Zivilisation, bevor der Wald den Reisenden nach Arc´s Hill führte, war dieses Geschehene nicht mehr wert, als einen kleinen Artikel auf der letzten Seite, wo normalerweise von Dingen berichtet wurde, denen nicht allzu viel Interesse entgegengebracht wurde.
Die großen, traditionsreichen Zeitungen Südenglands, wie etwa die London Times, ignorierten die Ereignisse, die sich rund einhundertsechzig Meilen westlich der Metropole ereignet hatten, gar völlig.
Selbst meinem Vater war es damals nur durch gute Kontakte gelungen, mehr über die seltsamen Geschehnisse in Erfahrung zu bringen. Überall in England unterhielt James Feldman Kontakte zu Menschen, die, wie er selbst, ihr Leben der Erkundung übersinnlicher Phänomene verschrieben hatten. Männer und Frauen, die er auf zahlreichen Exkursionen oder auf zwielichtigen Zusammentreffen in geheimen Logen auf der ganzen Welt kennengelernt hatte. Viele dieser Menschen waren aber auch ehemalige Studienkollegen aus seinen jungen Jahren an der Universität von Cambridge.
Einer dieser Freunde meines Vaters, ein Mann namens Arthur Fuller aus Durham, war es schließlich gewesen, den es im Jahre 1986 auf einer seiner zahlreichen Reisen durch den Süden und Westen Englands in ein kleines Städtchen namens Arc´s Hill verschlagen hatte. Wie Fuller verlauten ließ, hatte er sich auf der Suche nach unerklärbaren Begebenheiten oder gar Geistergeschichten befunden, die man sich vornehmlich in kleinen Dörfern erzählte, und sich nach den wirren Erzählungen eines alten Mannes in einer Taverne im Norden Durhams, in jenem kleinen, unheimlichen Dorf wiedergefunden.
Zumindest war dies der Wortlaut, den mir mein Vater zu damaliger Zeit hatte zukommen lassen. Die Wahrheit jedoch, so sollte ich erst sehr viel später erfahren, war eine andere.